Lippstädter*innen sagen Nein zu Gewalt gegen Kinder - #NiemalsGewalt

... und allen gesellschaftlichen Gruppen, auch bei uns.

Mit drei gemeinsamen Aktionen von UNICEF, SKM und dem Jugend- und Familienbüro der Stadt Lippstadt möchten wir uns zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Den Auftakt bildet die UNICEF-Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“: Großformatige Fotos sind aktuell nach außen hin sichtbar im Eingangsbereich der Jakobikirche platziert und können von Passanten jederzeit betrachtet werden. 

Tenor der Ausstellung ist, dass schwere Verbrechen an Kindern zwar zumindest zeitweise große Beachtung finden, Schläge, Anschreien, Angstmachen oder Erniedrigungen jedoch häufig unsichtbar bleiben, obwohl sie oft ein Leben lang tiefe Narben hinterlassen. Vielfach wird Gewalt gerade durch die Menschen ausgeübt, die für den Schutz der Kinder verantwortlich sind. Weltweit erfahren schätzungsweise drei von vier Kindern zwischen 2 und 4 Jahren zu Hause körperliche oder psychische Gewalt durch ihre Erziehungsberechtigten. Die Coronakrise und ihre Folgen haben die Risiken für viele Kinder nochmals verschärft.

Mit der gemeinsamen Aktion „Lippstädter*innen sagen Nein zu Gewalt gegen Kinder“ möchten wir deshalb ein größeres Bewusstsein schaffen für alltägliche Gewalt an Kindern. Im Rahmen der Aktion bitten wir Lippstädter*innen, sich mit dem eigenen Foto und einem Statement wie beispielsweise „Kinder sind unsere Zukunft“ oder „Gewalt hinterlässt Spuren" persönlich für den Kinderschutz auszusprechen. Parallel sammeln Jugendliche, auch die der UNICEF Juniorgruppe, Fotos und Wünsche an Erwachsene, wie etwa „Wir sind die Zukunft“ oder „Du kannst mir vertrauen und mir etwas zutrauen".

Als zweiten Teil der Aktionswochen planen wir am Tag der gewaltfreien Erziehung (30.04.) einen gemeinsamen Aktionsstand von UNICEF, SKM und Jugend- und Familienbüro vor der Jakobikirche, sofern es die Corona Schutzverordnung erlaubt. Lippstädter*innen können sich dort von 14 bis 18 Uhr weitergehend informieren und mit einem eigenen Statement fotografieren lassen.

Alle gesammelten Portraitfotos und Botschaften werden als dritten Teil der Aktion auf große Banner gedruckt und gut sichtbar in der Lippstädter Innenstadt platziert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.unicef.de/gewalt-beenden oder bei der Leiterin der UNICEF AG Lippstadt, Sonja Berger, sonja.berger(at)lippstadt.unicef.de oder 02941 / 742 6747